Corona am Arbeitsplatz

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Das bedeutet der Corona-Erreger für Unternehmen

Der Erreger SARS-CoV-2, umgangssprachlich auch als Coronavirus betitelt, wird derzeit gesellschaftlich viel diskutiert. Das Roland-Koch-Institut hat derzeit 53 Fälle in Deutschland nachgewiesen, die sich auf die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg beschränken. Weltweit wurden Stand Februar 2020 über 80.000 Fälle einer Corona-Infektion nachgewiesen. Dabei gelten China, der Iran, Italien und Südkorea als offizielle Risikogebiete. Auch wenn es in Deutschland bisher nur wenige Fälle von COVID-19 gab und fast alle Patienten inzwischen genesen und wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden sind, verbleibt ein gewisses Risiko.

Die Krankheit zeigt gerade global betrachtet eine sehr dynamische Entwicklung, die ernstgenommen werden sollte. Es muss damit gerechnet werden, dass weitere Ansteckungen in Deutschland folgen werden und auch schwerere Fälle auftreten können. Insgesamt schätzt das Roland-Koch-Institut das Risiko für die deutsche Bevölkerung jedoch maximal als mäßig ein, wobei neue Erkenntnisse zu einer Änderung dieser Einstufung führen könnten. Der Coronavirus könnte sich weltweit als Pandemie ausbreiten. Ziel ist es derzeit daher, eine bestmögliche Vorbereitung zu treffen und Schutzmaßnahmen zu etablieren.

Die Übertragung des Corona-Erreger

Übertragen wird der Corona-Erreger von Mensch zu Mensch über die Tröpfcheninfektion. Das kann zum Beispiel über die Schleimhäute der Atemwege passieren, aber auch über den Handkontakt und das anschließende Berühren von Mundschleimhaut oder Augenbindehaut. Eine Ansteckung ist auch bei Personen möglich, die noch keine expliziten Krankheitszeichen zeigen. Bis sich eine Ansteckung bei einem Betroffenen manifestiert, dauert es bis zu 2 Wochen. Zur Vermeidung einer Ansteckung wird nicht nur empfohlen, die Husten- und Nies-Etikette einzuhalten, sondern es ist zu einer guten Handhygiene zu raten. Von Erkrankten sollte außerdem ein größerer Abstand (mindestens 1-2 Meter) gehalten werden, um das Risiko weiter zu minimieren.

Was bedeutet das für die deutsche Wirtschaft?

Eine große Ansteckungswelle innerhalb Deutschlands würde nicht nur starke gesundheitliche Folgen haben, sondern beträfe auch die nationale Wirtschaft. Für Unternehmer bedeutet das den Ausfall von Arbeitskräften und kann den Produktionsstopp bedeuten. Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Infektionskrankheiten besteht immer dann, wenn viele Menschen sich auf kleinerem Raum aufhalten. Ein Ansteckungsfall kann so in einem Betrieb schnell eine ganze Reihe an zusätzlichen Ansteckungen nach sich ziehen. Als Unternehmensleiter haben Sie jedoch die Verantwortung für das Wohl Ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Da nur die wenigsten mit dem korrekten Verhalten im Kontext mit Infektionskrankheiten vertraut sind, empfehlen wir einen Besuch dieser Webseite, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kuriert wird.

Hier finden sich nicht nur aktuelle Infos und Hinweise bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus, Sie erhalten auch hilfreiche Tipps dazu, wie sich die Ansteckungsgefahr reduzieren lässt. Sehr zu empfehlen sind die Infografiken, die von der Seite bereitgestellt werden. Hier finden Sie ansprechend und einfach erklärt wichtige Verhaltensregeln oder Maßnahmen. Diese können kostenlos heruntergeladen werden und lassen sich zum Beispiel in Büroräumen, der Küche oder den Toiletten aufhängen. Auf diese Weise erhalten alle Ihre Mitarbeiter die nötigen Informationen und die Gefahr einer Ausbreitung von Infektionskrankheiten kann gesenkt werden. Für bessere Zugänglichkeit sind die Informationen auf der Webseite außerdem in Gebärdensprache und in besonders leichter Sprache verfügbar.

Empfehlungen zum Schutz von Infektionskrankheiten

Zum Schutz vor Infektionskrankheiten gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung folgende Empfehlungen:

1: Waschen Sie sich regelmäßig die Hände

Das bezieht sich nicht nur auf den Toilettenbesuch. Waschen Sie sich vor und nach dem Essen die Hände, nach dem Husten oder Naseputzen und nach dem Kontakt mit Tieren oder anderen Menschen.

2: Waschen Sie Ihre Hände besonders gründlich

Um die Hände richtig zu waschen, ist fließendes Wasser nötig. Seifen Sie Ihre Hände anschließend von allen Seiten ein und nehmen Sie sich etwa 20 – 30 Sekunden Zeit dafür. Anschließend sollten die Seifenrückstände unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Trocknen Sie die Hände mit einem sauberen Tuch.

3: Halten Sie die Hände aus dem Gesicht fern

Im Gesicht finden sich verschiedene Schleimhäute, über die eine Infektion stattfinden kann. Halten Sie daher die Hände von Mund, Augen und Nase fern.

4: Husten- und Niesetikette

Wenn Sie husten oder niesen müssen, sollten Sie Abstand von anderen Menschen einhalten oder sich wegdrehen. Benutzen Sie ein Taschentuch oder husten Sie in die eigene Armbeuge, um keine Erreger an Ihre Hände zu bekommen. Das Taschentuch entsorgen Sie bitte anschließend.

5: Halten Sie Abstand, wenn Sie krank sind

Merken Sie Krankheitssymptome an sich selbst, sollten Sie sich zuhause auskurieren und das Ansteckungsrisiko für andere so gering wie möglich zu halten. Schränken Sie den Körperkontakt mit anderen bestmöglich ein.

6: Schützen Sie Wunden

a der Coronavirus über die Tröpfcheninfektion verbreitet wird, geht ein besonderes Risiko von Wunden aus. Schützen Sie wunde Stellen mit einem Pflaster und Verband, um die Gefahr einer Ansteckung durch Infektionskrankheit zu senken.

7: Halten Sie Ihr Zuhause sauber

Krankheitserreger drohen nicht nur draußen, sondern können sich auch in den eigenen vier Wänden verbergen. Halten Sie daher besonders in Küche und Bad Ordnung und nutzen Sie handelsübliche Haushaltsreiniger.

8: Behandeln Sie Lebensmittel hygienisch

Auch eine Infektion über Nahrungsmittel ist nicht ausgeschlossen. Empfindliche Lebensmittel sollten gekühlt aufbewahrt werden. Schränken Sie den Kontakt mit rohen Tierprodukten ein und waschen Sie Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse vor dem Verzehr ab.

9: Waschen Sie Ihr Geschirr und die Wäsche heiß

Temperaturen über 60°C können Keime abtöten. Deshalb sollten Sie Ihr Geschirr und die Wäsche sofern möglich bei hohen Temperaturen waschen.

10: Lüften Sie regelmäßig

Auch stehende Luft birgt ein Infektionsrisiko. Geschlossene Räume sollten Sie daher mehrmals täglich für einige Minuten gründlich lüften, um die Luftzirkulation zu fördern. Frischluft wirkt sich außerdem positiv auf das Immunsystem aus.

Diese und andere wertvolle Tipps finden Sie auf der Seite Infektionsschutz.de, die offiziell durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung herausgegeben wurde.

Sollten Sie noch Fragen haben, nutzen Sie dafür gern unsere Kontaktmöglichkeiten und unser Service-Team hilft Ihnen weiter.

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