Blog Teaser: Eine Definition 

Der Ausdruck „Teaser“ kommt aus dem Englischen to tease, was mit „jemanden neugierig machen“ übersetzt werden kann. Am geläufigsten ist uns dieser Ausdruck in Zusammenhang mit Filmen, wo ein Teaser in der Regel ein kurzer Trailer ist, der Lust auf den Film machen soll. Im Kontext von Onlinemarketing und Content, ist ein Teaser eine kurze Textpassage, die neugierig auf einen Inhalt, wie einen Blogtext oder andere Inhalt schaffen soll.

Bevor ein User auf Ihre Inhalte stößt, ob es sich nun um den langen und ausführlichen Blogbeitrag handelt, die Infografik oder das Vorstellungsvideo über die eigenen Produkte handelt, ist das erste, was er liest, der kurze Teaser Text. Gerade in der heutigen Netzkultur mit ihrer enormen Schnelllebigkeit und besonders kurzen Aufmerksamkeitsspanne, ist dieser kurze Einleitungstext von großer Wichtigkeit. Es handelt sich sozusagen um die Visitenkarten Ihres Unternehmens. Anhand dieses kurzen Eindrucks, treffen User die Entscheidung, ob es sich lohnt, einem bestimmten Pfad zu folgen oder ob einfach weitergescrollt wird. Je nach Intention eines Unternehmens kann die Klickzahl allerdings von unterschiedlicher Relevanz sein. Besonders im e-Commerce, kann ein Klick schnell zu einem Lead werden. Dementsprechend hat gerade im Onlinehandel ein Teaser-Text das Potential, direkt Einfluss auf die Verkaufszahlen zu nehmen. Dass Sie deshalb diesem kurzen Text-Schnipsel größte Aufmerksamkeit schenken und ihn mit ebensolcher Sorgfalt gestalten sollten, die Sie auch dem eigentlichen Blogtext oder anderen Inhalten zuteilwerden lassen, ist schnell erkannt. Aber wie? Wenn es darum geht, Leser mit Texten zu bestimmten Handlungen, wie einem Klick zu bewegen, ohne dabei auf plumpe Clickbaiting Maßnahmen zu setzen, ist ein gewisses Verständnis von Nöten. Man muss nicht nur eigenen Kunden kennen, sondern auch die Möglichkeiten von textbasierten Inhalten und Vorschaubildern verstehen. Im heutigen Beitrag möchten wir dementsprechend erläutern, wie Sie hervorragende Teaser Snippets erstellen, die Ihren Inhalten gerecht werden und sich positiv auf Ihre Zugriffe auswirken.

Darauf kommt es an – Die Grundlagen, wenn es um Teaser geht

Ansprechend und informativ sind die Worte, die auf jeden Ihrer Teaser zutreffen sollten. Ein sehr wichtiger Punkt allerdings, der immer noch häufig vernachlässigt wird, ist der, dass sich der Teaser sich nicht mit dem tatsächlichen Inhalt doppelt. Viele Content Management Systeme erstellen im Zweifelsfall automatisch Teaser, indem beispielsweise der Beginn eines Blogtexts gleichzeitig als Teaser verwendet wird. Vermeiden Sie dies in jedem Fall. Versuchen Sie stattdessen möglichst viele Informationen möglichst reizvoll in der kurzen Textpassage zu verpacken. Auch für die Social Media Seiten, sollten Artikel-Teaser nicht einfach doppelt verwendet werden. Hinzu kommt, dass die Intention auf Sozialen Netzwerken ein völlig anderer ist. Hier wird vom Nutzer eine andere Reaktion erwünscht. Anstelle einfach nur einen Zugriff für die eigene Seite zu generieren, möchte man, dass Inhalte geteilt, geliked und im besten Fall auch noch kommentiert werden. Hier steht deshalb die Interaktion im Vordergrund, weshalb ein völlig anderer Ansatz gewählt werden muss, als beim Teaser Text auf der eigenen Webseite.

Das Netz hasst Clickbait – Wie Sie dieses Phänomen umgehen

Als Clickbaiting (zu Deutsch: Klickköder) bezeichnet man kritisch den Prozess, Inhalte mit einem sogenannten Clickbait im Netz zu bewerben. Sie dienen demnach dem Zweck, höhere Zugriffszahlen und schlussendlich auch mehr Einnahmen zu generieren. Erkennbar ist dieser Prozess meist an besonders reißerisch formulierten Überschriften, die den Leser besonders neugierig machen, oftmals aber kaum etwas mit dem tatsächlichen Inhalt zu tun haben. Hierin liegt auch der deutliche Unterschied gegenüber dem sogenannten Cliffhanger. Bei einem Cliffhanger, bei dem der Nutzer ebenfalls bewusst neugierig gemacht und das Interesse an einem Inhalt mit allen Mitteln geweckt wird, wird diese Neugierde im nächsten Schritt auch befriedigt. Bei einem Clickbait dagegen, hat ein Nutzer im Anschluss vielleicht ein Gefühl der Enttäuschung, weil der versprochene Inhalt nicht geliefert wurde. Auch wenn es vielleicht wie eine gute Idee erscheint, Nutzer über Clickbait-Titel und Formulierungen zu locken, wie „Sie werden niemals glauben, was als nächstes passierte!“, sollten diese doch tunlichst vermieden werden. In der Regel kann der Content die damit erzeugte Spannung nicht erfüllen und Ihre Kunden werden entsprechend enttäuscht sein. Ihr Onlineauftritt repräsentiert Ihr Unternehmen im Netz. Aus diesem Grund sollte Ihr Firmenauftritt auch professionell sein. Enttäuschen Sie stattdessen Ihre Kunden, sinkt die Wahrscheinlichkeit für jeden zukünftigen Beitrag, ebenfalls hohe Klickzahlen zu erzeugen. Ein solches Verhalten wirkt nicht nur unseriös, sondern ist bei der internetaffinen Zielgruppe von Onlinehändlern auch einfach nicht zielführend.

Clickbait: nein, danke! – Cliffhanger: ja, bitte!

Auch wenn Sie Clickbait kategorisch vermeiden sollten, ist das Prinzip eines Cliffhangers doch weitgehend anwendbar und sogar wünschenswert. Selbstverständlich sollte jeder Teaser Text Lust auf das Weiterlesen machen. Weil die Übergänge zwischen Clickbait und Cliffhanger jedoch teilweise fließend sein können und vom jeweiligen Nutzer recht subjektiv bewertet werden, sollten einige Punkte beachtet werden, um auf Nummer sicher zu gehen. Zum einen sollten all Ihre Teaser einen tatsächlichen und konkreten Bezug zum davon beworbenen Inhalt aufweisen. Die Nutzer sollten die Relevanz des Teasers begreifen und sie realistisch beurteilen können. Weiterhin sollten Teaser einen Einblick schaffen. Sie sollten ankündigen, um welche Art von Beitrag es sich handelt und eine gewisse Erwartungshaltung beim Leser schaffen. Weiterhin soll ein Ausblick gegeben werden. Welche Informationen erwarten den Leser? Welches Problem wird durch den Content gelöst? Beim Social Media Teaser ist es auch ausreichend, wenn nicht jeder dieser Punkte erfüllt wird, solange, Sie kein Clickbaiting betreiben und mit dem kurzen Textteil Interesse an Ihren Inhalten wecken.

Immer den Leser berücksichtigen

Am wichtigsten für das Erstellen von guten und funktionalen Teaser Snippets ist es, den Leser zu berücksichtigen, seine Bedürfnisse zu kennen und zu erfüllen. Die Community muss in den Vordergrund gestellt werden, da es am Ende jene User sind, die Ihren Beitrag teilen oder anderweitig mit Ihnen interagieren. Besonders in sozialen Netzwerken sollte eine Art Dialog entstehen, der nicht nur einseitig sein darf. Begegnen Sie Followern, Lesern und Kunden auf Augenhöhe und nutzen Sie eine sinnvolle Kommunikationsstrategie ohne leere Floskeln. Der wichtigste Punkt allerdings,  wenn es um die Produktion von jeder Art von Texten geht, ist, dass Sie eine Redaktion einführen. Es sollten sich mehr als eine Person um die Texte kümmern, damit Inhalte gegengelesen werden und nur fehlerfrei und abgesegnet online gehen. Alternativ können Sie Ihre Content Marketing Strategie und die damit verbundenen Aufgaben einer Agentur überlassen, die Sie entlastet. Ob das Sinn macht sollte im Einzelfall abgewogen werden und davon abhängig gemacht werden, ob Sie betriebsintern eine Redaktion für Inhalte schaffen können oder deren Arbeitskraft stattdessen anderweitig benötigen.

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