In der vergangenen Woche hat der Konzern Google bestätigt, dass das neue Update Penguin 4 bereits veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um ein Update, welches durch einen veränderten Algorithmus die Qualität der Google-Suchergebnisse verbessern soll. Die Geschichte von Google Penguin wird von vielen Webseitenbesitzern immer noch mit Schrecken betrachten. Als 2012 das erste Update veröffentlicht wurde, richtete dies sich vor allem an zu sehr optimierte Seiten. Gekaufte Links und plumpe SEO Texte führten nun dadurch zu einer Abstrafung. Vor allem der Inhalt soll nun für das Ranking sorgen. Auch wenn es bisher noch kaum Veränderungen hinsichtlich der Platzierungen bei Google zu verzeichnen gab, haben wir uns das neue Update und seine potentiellen Auswirkungen einmal genauer angeschaut.

 

Das haben Webseitenbetreiber zu befürchten

Während der ersten Google Updates hat eine Abstrafung für Webmaster noch sehr große Probleme bedeutet. Es konnte so passieren, dass eine Webseite, die zuvor noch in den Topplätzen vertreten war, auf die hinteren Google Seiten verbannt wurde. Eine solche Abstrafung konnte zunächst auch nicht rückgängig gemacht werden, stattdessen musste man bis zum nächsten Update warten. Heute werden Änderungen in Echtzeit von Google analysiert und damit einhergehend auch aktualisiert. Dadurch werden Anpassungen viel schneller sichtbar und man kann Verschlechterungen schnell abmildern.

 

Dadurch schadet eine Abstrafung

  • Neuer Rankingplatz meist nicht so gut, wie zuvor: Webmaster sollten hier beachten, dass eine Entfernung abstrafender Links, nicht zwangsläufig dazu führt, dass man direkt alte Ranking Plätze zurückerhält. Zuvor wurde durch den Link eine bessere Platzierung erzielt. Nun allerdings wird nur die Verschlechterung abgemildert.
  • Verkäufe werden vermindert: Besonders für Onlineshops kann eine Abstrafung sich sehr nachteilig auswirken. Ist die Webseite zeitweise über Google schlechter zu finden, kann sich die Zahl der Verkäufe dadurch maßgeblich verringern.
  • Veränderungen brauchen Zeit: Selbst wenn Google Veränderungen auf den Webseiten in Echtzeit scannt und das Ranking dementsprechend anpasst, dauern Linkabbau und die allgemeine Verbesserung der Seite Zeit. Es ist sehr aufwendig, frühere vermeintliche Verbesserungen wieder rückgängig zu machen und so Schäden abzuwenden.

 

Das ist neu an Penguin 4

Das Stichwort für Penguin 4 ist Echtzeit. Das Update ist keine einmalige Aktion, sondern wird als Veränderung Teil des Algorithmus. Das wirkt sich auch auf Webseiten vorteilhaft aus. Abstrafungen können so wenigstens abgeschwächt werden, da Veränderungen von Google in Echtzeit erkannt und adaptiert werden. Bereits ein erneutes Crawlen kann so bereits zu einer Neueinstufung führen und Webmaster müssen nicht auf neuerliche Updates warten. Eine weitere Neuerung betrifft den Umgang mit Webspam. Demnach soll dieser gezielt in den Suchergebnissen eingedämmt werden. Die relevanteste Veränderung durch das neue Update ist wohl die der Integration in den Google Algorithmus. Dadurch müssen zukünftige Aktualisierungen durch Google nicht mehr angekündigt werden, denn diese finden nun automatisch und in Echtzeit stattfinden.

Wer profitiert vom Linkbuilding?

Auch wenn sich Google Updates schon in der Vergangenheit gezielt gegen übertriebenen Linkaufbau gerichtet haben, wollen immer noch viele Webseitenbetreiber Linkbuilding betreiben. Dabei ist das Ziel im Regelfall die Verbesserung des Rankings der Webseite. Allerdings wird hier leider kein Gedanke an die Zukunft verschwendet. Linkanbieter im Netz verdienen immer noch sehr gut am Geschäft mit den vermeintlichen Ranking-Verbesserern. Problematisch wird es, wenn die Links zu Altlasten werden. Keiner kann jetzt schon sagen, wie diese Links in Zukunft vom Algorithmus wahrgenommen werden. Um wirklich auch noch gegen zukünftige Updates gewappnet zu sein, sollten Zeit und Geld stattdessen anderweitig investiert werden.

So vermeiden Sie auch in Zukunft eine Abstrafung

Anstelle viel Zeit und Geld darauf zu verwenden, Keywords zu streuen, Links zu erwerben und die eigene Webseite nach den aktuellen Ansprüchen des Google Algorithmus zu optimieren, sollte stattdessen anders vorgegangen werden. Gute Webseiten werden von den Suchmaschinen auch als solche erkannt. Sie performen dadurch besser und werden auch von den Nutzern geliebt. Gute Inhalte und ein nutzerfreundlicher Aufbau. Aus diesem Grund kann unsere Empfehlung als Basis für jede SEO Maßnahme nur lauten, dass sich Webmaster vollständig darauf konzentrieren, die eigene Webseite so ansprechend wie möglich zu gestalten.

Sollten Sie Unterstützung bei der Optimierung Ihrer eigenen Webseite benötigen der weitere Fragen rund um das neue Google Update Penguin 4.0 haben, können Sie uns einfach kontaktieren. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren
Beratung gewünscht?

Rufen Sie uns unter
05371 968 9979
an oder nutzen Sie die folgenden Möglichkeiten: