Pinterest – Eine kurze Definition

Pinterest ist wie auch Facebook oder Instagram ein soziales Netzwerk. In dieser Form ist die Anwendung stark visuell und arbeitet hauptsächlich mit Bildern. Nutzer können auf der Seite digitale Pinnwände erstellen, die ein beliebiges Thema haben können. Das Kofferwort Pinterest, das aus den englischen Begriffen pin und interest besteht, deutet bereits an, dass es um das anheften von Bildern und Inhalten auf der eigenen Pinnwand geht. Diese Pinnwände können öffentlich geteilt oder privat gespeichert werden. Gerade Unternehmen nutzen die Möglichkeiten von Pinterest gern, um eigene Produkte zu bewerben und mit Nutzern in Kontakt zu treten. Weltweit hat Pinterest inzwischen mehr als 100 Millionen Nutzer und unterstützt über 30 Sprachen, was es zu einem der global erfolgreichsten Netzwerke unserer Zeit macht.

Pinterest ist nicht nur für User ein interessantes soziales Netzwerk, sondern es bietet auch für Unternehmen vielfältige Möglichkeiten. Während sich Plattformen im Internet wie Instagram, Facebook und sogar YouTube inzwischen bei größeren und kleineren Unternehmen als Marketing Möglichkeit etabliert haben, ist Pinterest bisher für viele noch Neuland. Dabei ist Pinterest niemandem wirklich unbekannt. Gerade Bildersuchen führen einen schnell zu dem Netzwerk und seine vielen Möglichkeiten sorgen für einen stetigen Zuwachs an Usern. Da noch immer eher wenige Unternehmen Pinterest als Marketing Plattform verwenden, ist der Zeitpunkt günstig, um hier zu profitieren. In diesem Beitrag wollen wir uns an all die Unternehmen wenden, die vielleicht schon mit Pinterest geliebäugelt haben, aber bisher noch zögerten. Vielleicht spielen Sie aber auch nur mit dem Gedanken, Ihr Online Marketing weiter auszubauen und möchten sich detaillierter über die Möglichkeiten und Unterschiede verschiedener sozialer Netzwerke auseinandersetzen. In jedem Fall haben wir ein paar tolle Tipps parat, wie Sie mit Strategie und klarer Zielsetzung bei Pinterest durchstarten können und viele neue Kunden auf Ihr Geschäft aufmerksam machen können.

 

Was macht ein User auf Pinterest?

Pinterest ist in seiner Basis nichts anderes als ein Sammelsurium für Ideen. Hier kann man sich Rezepte speichern, Bastelideen oder einfach nur schöne Bilder. All das wird praktisch zu passenden Pinnwänden zusammengestellt, damit man es am Ende auch wiederfindet. Grundsätzlich geht es aber auch einfach ums Entdecken. Nutzer möchten neue Bilder sehen und Dinge entdecken, die im Idealfall genau ihrem Geschmack entsprechen und direkt gepinnt werden. Als Unternehmen sind die zur Verfügung stehenden Funktionen da nicht groß anders. Man erstellt Pinnwände und man pinnt dort Bilder und Informationen. Bevor Sie jetzt aber schon wilde Ideen fassen, zu welchen Themen sich vielleicht, vielleicht aber auch nicht Pinnwände erstellen lassen, möchten wir noch ein paar Worte loswerden. Wer einfach drauflos pinnt, der holt nicht jedes Potential aus der Plattform heraus und vergeudet Chancen. Nicht jedes Thema passt zu Ihrem Unternehmen und vor allen Dingen passt nicht alles zu Ihrer Kundschaft. Wie bei allem sollte also auch hier die Zielgruppe im Kern Ihrer Handlungen stehen. Pinnwände sollten vor allem genau dem Interesse dieser Zielgruppe entsprechen. Als Bekleidungsunternehmen können Sie Pinnwände zu verschiedenen Stilen erstellen. Sind Sie ein Technik Unternehmen können Reviews, Produkte und Hacks gepinnt werden. Dabei muss nicht immer alles direkt in Zusammenhang zu den eigenen Produkten stehen. Aber es sollte stets ein Übergeordnetes Thema erkennbar sein, damit sich Ihre Zielgruppe in allen Pinnwänden wiedererkennt und fleißig pinnt und teilt.

Pinterest bedeutet vor allem Ordnung

Sie haben es sich höchstwahrscheinlich schon denken können: In einem Netzwerk, in dem es darum geht, viele verschiedene Bilder zu sammeln und zu speichern, ist vor allem Ordnung essentiell. Auch deshalb sollten Sie planen, bevor es tatsächlich losgeht. Nichts ist frustrierender und im Nachhinein schwieriger zu beheben, als ungeordnete Boards. Chaotische Profile kommen bei den Usern gar nicht gut an und zeugen nicht gerade von Professionalität. Allerdings hilft es auch nicht, sich vor Beginn selbst zu viel Stress zu machen. Im Laufe der Zeit werden Sie viele weitere Ideen zur kreativen Inszenierung Ihrer Produkte und verwandter Themen finden, die sich mit einiger Ordnung zu einem übersichtlichen Profil gestalten lassen. Allerdings sollten Sie nicht bloß mit zwei oder drei Boards beginnen. Pinterest funktioniert in größeren Formaten, weshalb sie wenigstens mit sechs oder mehr Pinnwänden starten sollten, die aber auch in Zukunft gern ausgebaut werden. Sind Sie mit einem Board noch nicht zufrieden, können Sie einzelne Boards auch auf privat stellen, bis diese eine gewisse Qualität erreicht haben.

Arbeiten Sie mit Keywords

Wie bei allen sozialen Netzwerken geht es auch bei Pinterest darum, möglichst viele User auf Ihr Profil zu nutzen. Zu diesem Zweck werden auch hier Keywords genutzt. Nicht jedes Keyword ist bei Pinterest von gleichem Wert. Es gilt deshalb schon im Vorhinein herauszufinden, wonach Personen aus Ihrer Zielgruppe suchen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise mit der Guided Search gearbeitet werden, bei der man Short-Head Keywords, also einzelne Begriffe, in die Pinterest Suchleiste eingibt. Pinterest spuckt dann dazu konkrete Vorschläge für Ergänzungen an, aus denen man Rückschlüsse auf Interessente Themen mit Bezug zum eigenen Inhalt ziehen kann. Aus Schlagwörtern entwickelt man so im Nu lange Keywordlisten, aus denen man profitieren kann. Natürlich muss zur Suche von Keywords nicht ausschließlich mit Pinterest selbst gearbeitet werden. Sie können auch bekannte Keyword Tools benutzen oder mit Google arbeiten. In jedem Fall sollten aber Themen für geplante Boards im Voraus als Keywords getestet werden, damit man das meiste aus ihnen herausholen kann.

Eigene Inhalte erstellen

Das letzte, was wir Ihnen zur Nutzung von Pinterest raten möchten, ist die Nutzung von eigenen Inhalten. Es hat nicht allzu viel Sinn, nur fremden Content auf der eigenen Seite zu teilen. Stattdessen sollten Sie die Möglichkeit klug dafür nutzen, um eigene Produktbilder oder Links zur Webseite zu platzieren und darüber nicht nur Backlinks, sondern auch Conversions zu generieren. Achten Sie allerdings darauf, beim Erstellen eigener Pins, die Normen von Pinterest einzuhalten. Bilder verfügen in der Regel über ein starkes Hochformat und kurze Beschreibungen und Sie sollten beim Betrachter Lust wecken, auf den weiterführenden Link zu klicken. Das wird vielleicht nicht von Anfang an gut funktionieren, aber im Laufe der Zeit haben Sie sicherlich den Dreh heraus und erstellen tollen Pinterest Content.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Tipps dabei helfen konnten, ein wenig mehr Kompetenz im Umgang mit Pinterest zu gewinnen. Die Plattform selbst birgt viel Potential, besonders um User auf die eigene Webseite zu leiten. Aber wie bei allen sozialen Netzwerken lohnt sich die Arbeit nur dann, wenn man es nicht halbherzig macht, sondern mit Strategie und Planung vorgeht. Sollten Sie noch Fragen haben oder unsere Unterstützung für die Erstellung einer Pinterest Präsenz für Ihr Unternehmen in Anspruch nehmen wollen, nutzen Sie dafür einfach unsere Kontaktmöglichkeiten.

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