Conversions und Conversion-Rate – Eine Definition

Als Conversion bezeichnet man im Marketing die Umwandlung von einem Interessierten in einen Kunden. Als Conversion-Rate bezeichnet man den Prozentsatz der Personen, die als Webseitenbesucher gezählt werden, die schließlich eine gewünschte Tätigkeit, wie einen Kauf, ausführen. Wie Sie diese Zahl mit ein paar einfachen Tipps verbessern können, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Das höchste Ziel für jeden Unternehmer im Netz liegt im Steigern der eigenen Conversions. Dabei ist es völlig belanglos, ob Sie einen Onlineshop, einen Blog oder eine völlig andere Landingpage betreiben. Die bloße Anzahl der Besucher, die möglicherweise per Zufall auf der eigenen Seite gelandet ist, ist kaum von Bedeutung, wenn Sie nicht die gewünschte Handlung durchführen. Diese mag eine Registrierung sein oder sogar ein Kauf. Aus Besuchern sollen Nutzer und Käufer werden, deren Webseitenbesuch nicht einmalig bleiben soll und die in Zukunft wiederkommen. Die Conversions lassen sich mit den bekannten Maßnahmen des Onlinemarketings nicht leicht steigern. Um Ihnen trotzdem dabei zu helfen, diese Kennzahl zu verbessern und Ihre Conversions zu optimieren, möchten wir Ihnen heute unsere bewährten Tipps zur Conversion Steigerung mit Ihnen teilen. So machen Sie aus Webseitenbesuchern auch Conversions.

Warum die bloße Besucherzahl kaum von Bedeutung ist

Auf praktisch jeder Webseite gibt es häufig viel ungenutztes Potential. In der Regel arbeiten Unternehmen mit SEO, SEA, Content Marketing oder anderen Maßnahmen, um die eigene Position im Netz zu verbessern und mehr Erfolg zu haben. Allerdings lässt sich mit all diesen Vorgehensweisen zwar, wenn Sie richtig angestellt werden, ein nachweislich erhöhter Besucherstrom feststellen, auf die bloße Zahl der Conversions haben sie allerdings nur sehr wenig Einfluss. Will man diese Zahl steigern, kann vor allem von Unternehmensseite durchaus helfen, wenn man sich selbst in die Position eines einfachen Webseitenbesuchers hineinversetzt. Was überzeugt Sie schließlich davon, sich irgendwo zu registrieren oder einen Kauf zu tätigen? Und noch viel wichtiger: Was kann Sie dazu bringen, dass Sie eine solche Conversion NICHT tätigen? Wenn Sie diese Fragen realistisch beantworten und auf die eigene Webseite übertragen, lassen sich Onlinemarketing-Maßnahmen zu Ende denken und Ihre Conversions steigern. Die Frage: „Wieso werden Besucher nicht zu Käufern/Nutzern?“ ist essentiell beim Entwurf einer Gesamtstrategie.

Das Problem mit der Landingpage

Die Landingpage (auch Landeseite) ist eine spezielle Webseite, die vom Benutzer nach Klick auf eine Werbeanzeige oder Eintrag in der Suchmaschine erscheint. Dementsprechend handelt es sich um die Seite, die der Webseitenbesucher als erstes von Ihrer Webseite sehen wird. Aus diesem Grund sollten diese Seiten für exakt diese Zielgruppe optimiert werden. Klickt ein Internetnutzer auf eine Werbeanzeige oder auf einen Eintrag bei Google, Bing oder anderen Suchmaschinen, dann in der Regel mit einem klaren Wunsch oder einer klaren Vorstellung. Diese kann in einer gewissen Fragestellung liegen, welche der Nutzer gern beantwortet hätte, oder direkt in einem Kaufvorhaben. Einer der Hauptgründe dafür, dass ein Besucher nicht in einer Conversion ändert, liegt darin, wenn die erreichte Landingpage nicht den vorher gefassten Erwartungen entspricht. Der Besucher findet nicht, wonach er gesucht hat und wandert stattdessen zu einem Konkurrenten ab. Gründe für einen solchen Absprung können in verschiedenen, klar fassbaren Punkten liegen: Beispielsweise kann ein zu langer und zu komplizierter Kaufvorgang abschreckend wirken. Fehlt ein klarer Call to Action, ist der Nutzer möglicherweise unsicher, was von ihm erwartet wird. Eine nicht gut durchdachte Navigation trägt ebenfalls dazu bei, auf Nutzer abschreckend zu wirken. Positiv dagegen wirkt eine klar strukturierte Landingpage, die völlig ohne Ablenkung daherkommt. Denken Sie vielleicht sogar darüber nach, auf einen Großteil der Navigationselemente an dieser Stelle zu verzichten, damit der Nutzer ohne Umschweif von der Landingpage zu seinem Wunschartikel kommt. Vertrauensbildende Elemente, wie Auszeichnungen und Zertifikate können das positive Bild Ihrer Webseite bekräftigen.

Nutzerfreundlichkeit / Usability

Als Benutzerfreundlichkeit für die Qualität der erlebten Nutzung einer Interaktion bezeichnet. Am Beispiel eines Onlineshops würde eine hohe Benutzerfreundlichkeit also bedeuten, dass der gesamte Vorgang eines Kaufes, von der Auswahl des Produktes bis zum abgeschlossenen Kauf möglichst angenehm für den Käufer gehalten wird. Der gesamtheitliche Prozess solle möglichst knapp und verständlich gehalten werden. Die Nutzerfreundlichkeit lässt sich sowohl inhaltlich als auch konzeptionell angehen, allerdings sollte sie idealerweise in ihrer Gesamtheit durchdacht werden. Alle Aspekte der Nutzungserlebnisse werden als sogenannte User Experience zusammengefasst. Für Sie sollte nicht nur das Ziel darin liegen, beim Besucher ein möglichst positives Gefühl zu erzeugen, sondern Layout und Navigation möglichst intuitiv und verständlich zu lösen. Betrachten Sie Ihre Landingpage und Ihren Kaufvorgang mit dem Blick eines Besuchers: Wie schnell kommt man zum Ziel? Funktioniert jedes Bedienelement exakt so, wie man es erwartet? Effektivität, Effizienz und die Zufriedenheit des Benutzers, sollten Hauptaspekte in den Vordergrund gerückt werden.

Zu komplizierter Kaufvorgang

Einhergehend mit der Optimierung der Usability Ihrer Webpräsenz, sollte in jedem Fall auch der Kaufvorgang betrachtet werden. Viele Onlineshops verfügen auch heute noch über ein viel zu komplizierteres und umfangreiches Kaufverfahren. Streben Sie eine deutliche Verknappung sowohl beim Bestellformular als auch beim Kontaktformular an. Eine große Anzahl an Zahlungsmöglichkeiten trägt weiterhin dazu bei, dass weniger Interessierte kurz vor Kaufabschluss abspringen. Besonders wichtig, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, ist es, dass Sie nicht auf dem Registrierungszwang beharren. Viele Unternehmer nehmen an, dass eine solche Registrierung vor dem Kauf dazu beiträgt, dass Käufer zu Wiederkäufern werden und dass man so schneller an Daten wie E-Mail-Adressen gelangt, die zu Werbezwecken genutzt werden können. Eine Registrierung kostet aus Sicht des Nutzers allerdings nur Zeit. Vertrauen Sie darauf, dass zufriedene Nutzer auch wiederkommen, wenn Sie sich nicht registriert haben und halten Sie den Kaufvorgang lieber gezielt schnell und einfach.

Fehlender Call-to-Action

Im Marketing und Onlinemarketing werden Handlungsaufforderungen als Call-to-Action bezeichnet. Ein Button mit dem Hinweis „Jetzt kaufen“ kann ebenso ein CTA sein, wie „Weiterlesen“. Bei der Gestaltung Ihrer Landingpage ist ein solcher Button oder Link besonders wichtig, da der Nutzer damit zu einer gezielten Handlung aufgefordert und zum Ziel gelenkt wird. Der CTA sollte ohne viel Suchen oder Scrollen direkt beim Öffnen der Landingpage sichtbar sein. Es muss sich weiterhin gut genug vom Hintergrund abheben, um auf dem ersten Blick genug Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Zusammenfassung

  • Landingpage optimieren
  • Fokus auf Usability
  • Kaufvorgang verkürzen
  • Call-to-Action gut sichtbar platzieren

Es gibt viele Möglichkeiten, die Landingpage zu optimieren und damit nicht zuletzt die reelle Anzahl der Conversions zu steigern. Wir hoffen, dass Ihnen unsere bewährtesten Tipps dabei helfen, aus Webseitenbesuchern auf Basis Ihrer SEO- und Onlinemarketing Maßnahmen erfolgreich Käufer und schließlich auch Stammkunden zu machen. Gern unterstützen wir Sie bei der Umsetzung dieser Maßnahmen und helfen Ihnen zu einer besseren Position im Netz.

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