Die digitale Werbelandschaft verändert sich in Rekordzeit. Die Kunden verlangen mehr denn je nach Mobiloptimierung und Interaktivität. Trotzdem vertrauen immer noch viele Marketer und Unternehmen auf lange und teuer produzierte Videos, anstatt auf Visual Content und interaktive Formate zu setzen. Weil der Vorteil von hochfrequentiertem Micro Content von vielen noch nicht erkannt wurde, wollen wir uns heute diesem Thema zuwenden.

 

Was bring Visual Content?

Visuell ist besser. Aber warum? Es geht hier weniger um Prinzipien, sondern stattdessen um tieferes Verständnis von der Informationsverarbeitung beim Menschen. Bilder können deutlich besser und schneller von unserem Gehirn verarbeitet werden, als beispielsweise Text. Unsere gefühlt immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspanne stellt Graphiker und Designer vor große Herausforderungen. Immerhin muss es Ihnen gelingen, uns wichtige Inhalte in kurzer Zeit verständlich zu vermitteln. Kein Wunder, das bunte Bilder und Infografiken im Netz beliebt sind, wie nie zuvor. Auch wenn sie einfach sind und deutlich weniger Aufwand benötigen, als beispielsweise lange Erklär-Videos, erreichen Sie die Zielgruppe und erfüllen Unternehmensziele.

Einfach erklärt mit Bild und Co.

Im Content Marketing sind die neuen Inhalte unlängst angekommen. Bildliche Erklärungen finden sich gefühlt auf jeder Unternehmenswebseite. Vom Aufbau des Unternehmens selbst bis hin zum komplizierten neuen Produkt lässt sich alles optisch besser aufarbeiten und so gestalten, dass der Besucher der Webseite auch komplizierteste Sachverhalte kinderleicht versteht. Tools und andere Ideen für interaktive Gestaltung, können dabei helfen, Daten und Informationen gut zu veranschaulichen. Das Problem besteht nur darin, dass mit diesen Inhalten zwar die Webseitenbesucher erreicht werden, die Zielgruppe im Allgemeinen davon allerdings nichts mitbekommt. Wer neue Kundenkreise erschließen und die Bekanntheit sowie den eigenen Status im Netz verbessern will, der muss weg von der Webseite und hinein ins Social Web.

Gefunden werden im Social Web

Wohingegen man früher in der herkömmlichen Fernsehwerbung die Massen erreichte, muss sich diese Denkweise so langsam verändern. YouTube, Instagram, Facebook und Co. sind die neuen Tummelplätze fast jeder Zielgruppe. Wer wirklich effektiv werben will, der muss diese neuen Netzwerke nutzen. Die fast unendlichen Möglichkeiten bergen allerdings auch Probleme: Allein auf Facebook laufen täglich Milliarden von Videos. Auf Instagram werden Millionen von Fotos hochgeladen. Wie soll man in dieser Masse von Inhalten auffallen? Deshalb gilt es als oberstes Ziel, positiv aufzufallen. Fangen Sie die Blicke der Kundschaft gezielt ein, indem sie sich von der Konkurrenz abheben und im Feed aufhalten. Das funktioniert am besten, indem man sich zuvor intensiv mit der eigenen Zielgruppe auseinandersetzt.

 

Zielgruppengerechte Maßnahmen

Wenn Sie sinnvoll werben möchten, liegt ein wichtiger Schritt in der genauen Kenntnis über die eigene Zielgruppe. Sie sollten die Interessen Ihrer Kernkäuferschaft kennen und wissen, wie Sie deren Bedürfnisse gekonnt befriedigen. Always on lautet hier die Devise. Sie müssen tagesaktuell agieren und immer am Puls der Zeit sein. Gerade aus diesem Grund sind produktionsaufwendige Inhalte wie längere Videos hier stark im Nachteil. Zeit ist Mangelware im Netz und schon 30 Sekunden Spots wirken abschreckend und unattraktiv. Stattdessen liegt die Antwort im Mikrocontent. Der Inhalt muss schnell verständlich und einfach gestaltet sein. Auch denkbar sind beispielsweise Vorschaubilder oder Ausschnitte von Infografiken, die Interesse an einem längeren Video oder einer größeren interaktiven Grafik wecken.

In 4 Schritten zu neuen Content Formaten

  • Ziele festlegen: Wer nicht plant, hat schon verloren. Redaktionspläne sind bei einer so hohen Content Frequenz Pflicht. Welche Ziele wollen Sie mit Ihren neuen Maßnahmen erreichen?
  • Zielgruppe definieren: Hier sollten Sie auf keinen Fall zu schwammig formulieren. Eine klar definierte Zielgruppe bietet Ihnen viele Vorteile. Nur so können Sie später Inhalte produzieren, die nachhaltig begeistern.
  • Tonalität finden: Es ist wichtig, einem genauen Konzept zu folgen. Wie wollen Sie mit Ihrem Unternehmen im Netz aufträten? Mit welcher Tonalität wollen Sie Ihren Kunden begegnen? Eine einheitliche Sprache ist essentiell für Ihre Außenwirkung.
  • Material erstellen: Der finale Schritt besteht selbstverständlich in der Erstellung der Inhalte selbst. Egal, ob Textschnipsel oder aufgearbeitete Bild- und Videoinhalte. Hier sind Kreativität und Feingefühl gefragt.

 

Visueller Content ist eine gute Möglichkeit, um mit vergleichsweise geringem Aufwand die richtigen Leute im Netz zu erreichen. Gern liefern wir Ihnen weitreichendere Informationen oder unterstützen Sie mit einem individuellen Konzept. Nutzen Sie dafür einfach unsere Kontaktmöglichkeiten.

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