Von Cybercrime und Betrug im Netz 

Netzbetrug ist ein wichtiges Thema und große Angriffe von Cyberkriminellen auf erfolgreiche Onlinehändler oder Logistikunternehmen, kursieren immer mal wieder durch die Nachrichten. Allerdings lauern viele Verbrecher gezielt, um Attacken gegen kleine oder mittelständische Unternehmen durchzuführen. Das kann nicht nur kurzfristig zu erheblichen finanziellen Einbußen führen, sondern auch langfristig das Vertrauen der Kunden verringern. Als Onlinehändler sollte man sich daher frühzeitig mit den Gefahren auseinandersetzen.

Die Einkaufsaktivitäten aller Bevölkerungsschichten verschieben sich immer mehr in den Onlinesektor. Längst werden nicht mehr nur Bücher über das Internet bestellt. Onlineshops aus unterschiedlichsten Branchen vom B2C bis hin zum B2B sind erfolgreich wie noch nie. Es ist dementsprechend auch kein Wunder, dass sich auch die kriminelle Szene immer besser im Netz zurecht findet. Cyberkriminalität ist eine der großen Bedrohungen unserer Zeit und kann jedem betreffen. Vom einfachen Einkäufer bis hin zum Onlinehandel-Riesen, bedeuten Fälle von Cybercrime wie Datenklau, Internetbetrug, Identitätsdiebstahl oder die Verbreitung von Malware schwerwiegende Probleme. Wir klären die Bedeutung dieser kriminellen Machenschaften für den Onlinehandel und schildern Ihnen, mit welchen Maßnahmen Sie sich selbst und Ihre Kunden vor Übergriffen bewahren können.

Die Gefahr ist real

Schon ein einziger Einkauf im Netz, verlangt vom Kunden oft die Angabe diverser Daten, vom Geburtsdatum bis hin zu Bankinformationen. Diese müssen zwangsläufig vom Händler selbst auf eine Art und Weise digital gespeichert werden. Kriminelle erkennen in diesen Daten einen gewissen Wert und sind daher immer auf der Suche nach Schwachstellen im Sicherheitssystem des Onlineshops. Betrachtet man die Zahlen, die eine Umfrage rund um Cyberkriminalität in der Digitalwirtschaft ergeben hat, so sorgt das schnell für Erstaunen. Im Schnitt hat jedes vierte kleine oder mittelständische Unternehmen bereits wenigstens eine Attacke samt verursachten Schäden zu verzeichnen. Anzunehmen ist allerdings, dass die Dunkelziffer hier noch deutlich höher ist. Mehr als zwei Drittel aller befragten Onlineshopbetreiber erkennen die Gefahren der Cyberkriminellen und fürchten eine Attacke und Ihre Folgeschäden.

Wer ist bedroht?

Es ist leider ein reiner Mythos, dass sich die Kriminellen im Netz in erster Linie den Großunternehmen und den Onlineriesen zuwenden, um möglichst viel Schaden anzurichten. Sie wählen in der Regel den leichtesten Weg und diesen haben Sie, wenn Sie kleine und mittelständische Unternehmen als Ziel wählen. Zwar haben diese Unternehmen meist technische Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen ergriffen, meist verzichten Sie dabei jedoch auf stetige Weiterentwicklung und externes Know-How wie beispielsweise von Beratungsunternehmen. Oft reichen Firewall, Virenscanner und Datenverschlüsselung allein nie aus, eine hundertprozentige Sicherheit wird ohnehin nur schwerlich erreicht. Besonders gefährlich für Händler und Kunden wird es, wenn die Cyberattacke unbemerkt bleibt und vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum hinweg stattfindet.

Das droht Ihnen als Händler

Wird man als Onlinehändler zum Opfer von Cyberkriminalität wie beispielsweise dem Klau von Kundendaten, hat das schwerwiegende Folgen. Sie sind verpflichtet, den Vorfall an Ihre Kunden weiterzuleiten. Neben einer zu erwartenden Einbuße innerhalb Ihrer Einnahmen, wird gleichzeitig ein enormer Schaden hinsichtlich Ihres Rufes erzeugt. Sie verlieren das Vertrauen Ihrer Kunden und werden sicherlich viel Zeit und Arbeit investieren müssen, um wieder auf den vorherigen Stand zu kommen. Rechtsberatung, PR-Maßnahmen, Schadenersatz, Beratungen zum Thema Datensicherheit – All das steht auf dem Plan und wird nicht günstig. Helfen kann zwar eine Cyberversicherung, die es im Voraus abzuschließen gilt. Allerdings kann auch diese einen Shitstorm im Ernstfall nicht verhindern.

Gefahren drohen überall

Nicht immer geschehen Cyberattacken durch gut organisierte Verbrecherbanden. Ein Schaden kann auch durch eigene Mitarbeiter verursacht werden. Das unbedachte Nutzen eines Privattelefons oder das Öffnen der falschen E-Mail können zu einer Infektion mit Malware führen, die ihre Wege in das System des Onlineshops führen kann. Die Kriminellen finden immer neue Wege, um sich den Zugang zu gespeicherten Daten oder dem Shopsystem zu verschaffen. Sie nutzen menschliche Schwachstellen ebenso wie technische und gehen dabei oft nach System vor.

So schützen Sie Shop und Kunden

Eine einmalige Investition in technische Produkte rund um Datensicherheit reicht heutzutage nicht aus, um langfristige Sicherheit zu garantieren. Stattdessen ist es absolut empfehlenswert, dass Sie zusätzlich zu technischen Vorkehrungen in eine Versicherung investieren, die Sie im Schadensfall schützt. Hinsichtlich der technischen Seite, empfehlen wir Ihnen, auf eine spezialisierte Agentur zu vertrauen, die sich mit den neuesten Entwicklungen beschäftigen und Ihnen geeignete Hilfe anbieten. Essentiell ist es allerdings, dass Sie sich einen Krisenplan zurechtlegen, nach dem Sie im Falle einer Cyberattacke vorgehen. Am Wichtigsten bleibt es doch, dass Sie als Shopbetreiber Ihre Kunden nicht verlieren. Sie sollten daher transparent bleiben und auch im Extremfall den Kontakt suchen. Meistens können Schäden am Ruf und an der Beziehung zu den Kunden gut vermieden werden, wenn aus Unternehmensseite klug vorgegangen wird.
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