Social Media – Eine kurze Definition

Als Social Media oder soziale Medien werden all die digitalen Medien bezeichnet, die eine Vernetzung von Nutzern im Internet ermöglichen. Damit fördern diese Medien einen Austausch und die Interaktion. Etliche Plattformen stehen im Netz zur Verfügung und legen damit die Basis für die Kommunikation, den Austausch von Wissen und Meinungen und die Distribution von Informationen. Als Mittel der Kommunikation können dabei sowohl Texte und Bilder, aber auch Video- und Audioformate genutzt werden. Wirkliches Interesse an sozialen Medien besteht etwa seit Mitte der 1990er Jahre. Und von Anfang an wird das Potential dieser Medien auch wirtschaftlich genutzt, wodurch nicht zuletzt auch Unternehmen sich die Möglichkeiten zunutze machen können.

Die digitale Welt ist stetig im Wandel. Neue Trends und technische Entwicklungen verursachen gerade in dieser Branche ein Gefühl von Kurzlebigkeit. Wer sich nicht bemüht, aktiv am Puls der Zeit zu bleiben und sich über Veränderungen in Echtzeit informiert und sofort auch reagiert, der geht schnell unter der schieren Masse an Alternativen und Konkurrenz unter. Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit der jeweiligen Fähigkeit, das Netz für den eigenen Vorteil zu nutzen. Viele scheitern und nur wenige können langfristig brillieren. In diesem Beitrag wollen wir uns genauer mit der Nutzung von Social Media durch Unternehmen befassen. Obwohl das Jahr gerade erst begonnen hat, wollen wir eine Zukunftsprognose aufstellen, was die Entwicklungen in diesem Jahr betrifft. Außerdem haben wir einige grundlegende Tipps für Sie zusammengetragen, mit denen Sie die Qualität der eigenen Social Media Nutzung in 2018 noch weiter optimieren können.

Trends und Entwicklungen in 2018

Das Internet steht niemals still. Millionen von Nutzern sorgen jeden Augenblick für etliche Veränderungen, manche von Ihnen groß genug, um den Erfolg ganzer Unternehmen zu beeinflussen. Wie immer, wenn es auch um das Thema Marketing geht, muss man für den eigenen Erfolg auch etwas tun. Nur bestimmte Medien zu nutzen reicht kaum aus. Die Nutzung sollte effektiv und kompetent sein. Außerdem macht es sich immer bezahlt, am Puls der Zeit zu bleiben. Gerade wer genug Geschick beweist, bestimmte Veränderungen und Tendenzen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren, der kann daraus vielleicht einen großen Vorsprung vor der Konkurrenz mitnehmen.

Auf welchen Kanälen liegt der Fokus?

Während Facebook und sogar Twitter für eine ganze Zeit lang die Nase vorn hatten, ist der unumstrittene Platz eins im Augenblick ganz klar Instagram. Instagram bietet nicht nur für seine User spannende Funktionen, sondern unterstützt auch gezielt Firmen. Gerade die Möglichkeit, Kauffunktionen bei Posts zu ergänzen oder auf den Shop zu verlinken, macht das Netzwerk auch werbewirksam und besonders relevant. Auch für die Kooperation mit Influencern ist Instagram nahezu prädestiniert. Facebook ist im Gegensatz dazu im Augenblick stark im Wandel und könnte schon in wenigen Jahren kaum wiederzuerkennen sein. Der Trend zum Live-Video ist hier jetzt schon stark zu erkennen und Experten vermuten, dass Facebook zeitnah hauptsächlich für die geschlossene Kommunikation in Gruppen, den Messenger und für Videos genutzt werden wird. Snapchat, eine Social Media Plattform, die eine ganze Zeit noch für Furore gesorgt hat, kann heute praktisch für tot erklärt werden. Es gibt zwar immer noch aktive Nutzer, besonders in jüngeren Generationen, allerdings werden hier primär die Messenger-Funktionen genutzt und es ergibt sich kein wirtschaftlicher Nutzen.

Die Zukunft der Social Media Nutzung

Sprachsteuerung ist sicher einer der wichtigsten neuen Trends und wird immer stärker in den Fokus rücken, je besser die Funktionen und die unterstützenden Geräte werden. Suchanfragen geschehen dann nicht mehr über ein Display, sondern über eine verbale Anfrage. Gerade Smart-Home Assistents wie Amazon Echo oder Google Home sind hier richtungsweisend. Was für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass man einen völlig neuen Ansatz finden muss, um mit Keywords zu arbeiten, könnte in letzter Konsequenz auch dazu führen, dass Social Media in der Zukunft komplett in die virtuelle oder augmentierte Realität verschoben wird und wir eher über Brillen anstelle über Smartphones darauf zugreifen.

Zwischen Bots und empathischem Content

Während die Technik immer klüger wird, geht der Trend gleichzeitig zu einer stärkeren Rückbesinnung hin zu menschlichen Inhalten beim Content selbst. Im Internet werden jederzeit Daten über jeden Nutzer gesammelt, die dessen Verhalten und Geschmack analysieren und für Firmen ausgesprochen relevant sind. Das ermöglicht personalisierte Ansprachen und macht es leichter, aus einem nur interessierten User einen Kunden zu machen. Aber während die Maschinen fleißig Daten sammeln, so liegt der größte Wert im Marketing doch auf der Menschlichkeit. Dieser Qualitätsfaktor sollte nicht unberücksichtigt werden. Nicht Maschinen erreichen uns und bleiben im Gedächtnis, sondern die Inhalte, die uns begeistern. Ob uns ein Bild zu Tränen rührt oder ein Textbeitrag praktisch aus der Seele spricht, Content auf Social Media ist nur dann gut, wenn er keine nervige Unterbrechung im Alltag, sondern eine gern gesehene Pause wird. Dafür sind Kreativität und Empathie gefragt, die nun mal nicht von Maschinen sondern von echten Menschen kommen. Zeit und Geld sollten daher auch in 2018 in eine gute Redaktion investiert werden, selbst wenn viele technische Erneuerungen die Streuung vom eigenen Content im Netz erleichtern werden.

Sinnvolle Social Media Tipps

Auch wenn verschiedene Unternehmen im Netz verschiedene Ziele verfolgen und dementsprechend aus unterschiedlichen Gründen Social Media verwenden, gibt es doch einige Empfehlungen, die übergreifend und unabhängig von Plattform und Zielgruppe erfolgsführend sind.

Ansprache

Für jedes Unternehmen auf sozialen Netzwerken ist es unerlässlich, eine eigene Ansprache zu finden, eine Tonalität mit Wiedererkennungswert, die zu der Marke, ihren Werten und der Zielgruppe passt. In Hinblick auf diese Faktoren kann die Sprache eher professionell oder ganz persönlich gehalten werden. Wichtig ist es nur, dass die gewählte Markensprache auch beibehalten wird und sich so etablieren kann.

Individualität

Social Media ist optimal dazu geeignet, das Bild von einem Unternehmen als strenges und unnahbares Gebilde aufzubrechen und zu etwas zu machen, das für Fans und Nutzer persönlich fassbar ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich individuell und persönlich zu geben und die Verbindung sowie den Austausch zwischen Marke und Nutzer zu fördern.

Länge

In der digitalen Welt, liegt viel Wert in der Kürze und Einfachheit von Beiträgen. Facebook, Instagram und Co. sind nicht der richtige Ort für lange Abhandlungen. Stattdessen sollten die Beiträge eine gewisse Länge nicht überschreiten und stattdessen kurz und knackig gehalten werden.

Interaktion

Natürlich besteht der Job von einem Social Media Manager hauptsächlich darin, Beiträge zu erstellen und zu veröffentlichen. Eine große Chance auf diesen Plattformen liegt aber auch in der Möglichkeit zur Interaktion und Kommunikation. Auf Kundenkommentare zu Antworten und sich die Mühe zu machen, zu reagieren, macht sich schnell bezahlt und sorgt für eine noch bessere Kundenbindung.

Qualität

Inhalte im Netz sollten immer eine ausreichende Qualität haben. Das bezieht sich nicht nur darauf, dass die passende Ansprache und ein relevantes Thema gewählt werden sollte, sondern schließt auch Rechtschreibung und Grammatik mit ein. Aus diesem Grund sollte auch immer im Team gearbeitet werden, um die Qualität des Contents zu erhöhen. Verschiedene Tools können außerdem unterstützend wirken.

Überschriften

Gerade wenn man soziale Plattformen für die Verteilung eigener Inhalte nutzen möchte und beispielsweise plant, regelmäßig auf den eigenen Blog zu verlinken, sollte man lernen, großartige Überschriften zu verfassen. Für viele Nutzer hat sich der Konsum von Nachrichten und Informationen längst schon auf das Lesen von Überschriften reduziert, von denen am Ende nur ein Bruchteil, nämlich die allerbesten, angeklickt werden. Gute Überschriften erhöhen die Klickrate massiv und sollten daher in jedem Fall angestrebt werden.

CTA

Als Marke sollten Sie den Fokus auch immer auf den Call to Action legen. Allerdings bedeutet das nicht, dass jeder Content immer werbend sein sollte. Trotzdem wünscht man sich von den Usern eine Interaktion, ob es nun das Lesen eines Artikels, der Klick auf ein Video oder schlicht ein Like ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Interaktionsrate zu erhöhen, wie in den Beiträgen Fragen aufzuwerfen oder klassische CTA-Formulierungen wie „Hier Weiterlesen“ oder „Jetzt anschauen“ zu verwenden.

Zusammenfassung

Auch 2018 sind viele Veränderungen für die digitale Welt und besonders für die Sozialen Medien zu erwarten. Aber auch wenn es viele Neuerungen geben wird, möglicherweise neue soziale Netzwerke auftauchen, während andere wachsen oder sich verändern werden, gibt es verschiedene Faktoren, die doch immer gleichbleiben. Eine persönliche Note, die hohe Qualität des eigenen Contents und der angestrebte Fokus auf die eigene Zielgruppe, werden sich auch auf anderen Plattformen und bei technischen Neuerungen nicht maßgeblich verändern. Aus diesem Grund sollten die genannten Tipps auch in jedem Fall berücksichtigt und auf die eigene Social Media Redaktion angewandt werden. Dabei gibt es sicherlich noch eine ganze Menge weiterer Punkte, die aufgezählt werden können, die Wichtigsten haben wir mit dieser Liste allerdings abgedeckt.

Wir hoffen, dass die von uns zusammengetragenen Informationen Ihnen dabei helfen, das Social Media Marketing für Ihr Unternehmen im Jahre 2018 noch weiter zu verbessern. Natürlich ist es nicht für jede Marke immer möglich, firmenintern eine Social Media Redaktion in ausreichender Qualität zu etablieren. Für solche Fälle ist die Zusammenarbeit mit Agenturen immer ratsam. Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot und unterstützen Sie bei Ihrem Markenauftritt in der digitalen Welt. Für Anfragen oder für den Fall, dass bei ihnen noch weitere Unklarheiten oder Fragen rund um das Thema bestehen, nutzen Sie gern unsere Kontaktmöglichkeiten.

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