Video-Marketing – Eine kurze Definition

 

Web Video Marketing oder schlicht Videomarketing ist eine Sonderform des Onlinemarketings, bei der es um den Einsatz von Videos zur Verbreitung von Werbebotschaften geht. Als Plattform zur Distribution wird entweder die eigene Internetpräsenz genutzt oder die Marke greift auf verschiedene Videoplattformen wie YouTube oder Vimeo zurück. Wie bei den meisten Marketingformen, hat auch das Videomarketing verschiedene Zielsetzungen, die je nach Unternehmen stark variieren können. Videos können zur Stärkung der Kundenbindung eingesetzt werden, zur Produkteinführung oder für die Pressearbeit. Viele andere Ziele sind ebenfalls möglich und machen Web Video Marketing zu einer individuellen Werbeform.

Gerade wenn Unternehmen sich zum ersten Mal an Video Marketing Projekte wagen, können sich diverse Schwierigkeiten ergeben, aufgrund derer viele schnell wieder auf einfachere Werbeformen zurückgreifen. Um Ihnen den Einstieg etwas zu erleichtern und Ihnen die Einschätzung der Qualität selbsterstellter Videos zu erleichtern, möchten wir uns in diesem Beitrag all den typischen Fehlern widmen, die Unternehmen machen und die leicht vermieden werden können. In den meisten Fällen liegt der Grund für diese Fehler in einem Mangel an Erfahrung oder Planung, weshalb eine Auseinandersetzung mit dem Thema hilfreich sein kann, von Anfang an eine gute Qualität zu produzieren. Wir selbst haben bereits mit Unternehmen gearbeitet und die Produktion von Videos unterstützt, nachdem erste eigene Unternehmungen dieser nicht geglückt waren, weshalb wir viele dieser Fehler bereits an erster Hand miterleben durften. Wir hoffen, dass Ihnen die Benennung folgender Fehler und unsere Tipps dabei helfen können, Ärger beim Videomarketing zu vermeiden. Der Grund, aus dem Unternehmen sich nicht mit mangelnder Video-Qualität zufriedengeben können ist schnell erklärt. Im Internet findet sich eine Vielzahl an Videoinhalten, die jeden Tag mehr zunimmt und die eine große Konkurrenz darstellt. Um hier positiv und nicht am Ende negativ aufzufallen, hilft es, sich an ein paar grundlegende Tipps zu halten.

 

Filmen bei schlechtem Licht

Ein Fehler, der sich vor allem bei Amateurvideos auf YouTube immer wieder findet, ist die Arbeit mit schlechtem oder mangelhaftem Licht bei der Videoproduktion. Während Privatpersonen schlechte Beleuchtung bei eigenen Videos vielleicht noch verkraften können, kann es im wahrsten Sinne des Wortes ein schlechtes Licht auf Ihre Marke werfen. Wer die eigene Marke hochwertig und stark erscheinen lassen will, achtet hier auf Qualität. Gearbeitet werden kann entweder mit natürlichem Licht oder hochwertiger Beleuchtung, je nachdem, ob Sie in Innenräumen oder draußen drehen. Alle wichtigen Objekte und Subjekte in Ihrem Video, sollten hervorragend ausgeleuchtet werden. Gerade Gesichter sollten keine unnötigen Schatten aufwerfen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Hintergrund nicht im zu großen Kontrast zum Vordergrund steht.

 

Mangelnde Audio-Qualität

Schlechter Ton in anderweitig hochwertigen Videos ist nur schwer erträglich. Aus diesem Grund gehört es zur Produktion von Marketing Videos in jedem Fall dazu, gute Audio-Aufnahmen zu machen. Dafür ist es wichtig, dass die Aufnahmen schon während der Videoaufnahmen gemacht werden, da hier nur wenig in der Postproduktion verbessert werden kann. In der Regel ist die Qualität des Mikrofons an der Kamera nicht ausreichend, weshalb ein externes Mikrofon genutzt werden sollte, um hochwertige Aufnahmen zu ermöglichen.

 

Unansehnliche Bildkomposition

Wer sich noch nie mit den Regeln für ästhetische Bildkompositionen auseinandergesetzt hat, der hat von diesem Thema vermutlich nur sehr wenig Ahnung. Aber obwohl die wenigsten im Detail wissen, was ein Bild attraktiv macht, so können es doch die meisten Menschen auf den ersten Blick einschätzen, wenn hier gepfuscht wurde. Wir wollen nicht zu mathematisch werden, aber ansprechender Bildaufbau hat viel mit der Fibonacci Folge beziehungsweise dem sogenannten goldenen Schnitt zu tun. In dem das Bild nach dieser Methode in Dreierabschnitte geteilt wird, entsteht automatisch ein gutes Bild. Auf die Bildaufteilung sollte besonders beim Abstand zwischen Bildrand und Kopf der Person geachtet werden.

 

Abweichungen vom Script

Wer noch keine oder kaum Erfahrungen in der Videoproduktion hat, für den ist es absolut empfehlenswert, nach Script zu arbeiten. So lässt sich schon im Voraus planen, welche Aufnahmen benötigt werden und was benötigt wird. Haben die Beteiligten bisher noch eher selten mit Scripts gearbeitet, kann die Versuchung groß sein, zu improvisieren. Meist lassen aber gerade solche Abweichungen Probleme entstehen. Halten Sie sich daher an den Plan, um die bestmögliche Qualität zu erzielen.

 

Standard-Elemente verwenden

Die meisten Videobearbeitungsprogramme bieten vorgefertigte Elemente für das Einbringen von Titeln oder Übergängen. Dennoch sollten Sie Abstand davon nehmen, diese auch zu verwenden. Kaum Standard-Elemente verfügen über die Qualität, die Sie für das eigene Unternehmen anstreben sollten. Arbeiten Sie stattdessen mit professionellen Bildmischern zusammen, sofern Sie sich selbst nicht mit der Materie auskennen.

 

Verwackelte Aufnahmen

Viele Amateur-Videokünstler nutzen hin und wieder wackelige Kameras, um sogenannte Found-Footage oder Shaky-Cam Effekte zu erzielen. Das mag manchmal und in kleinen Dosen sogar künstlerisch sinnvoll sein, hat aber in einem Werbevideo nichts zu suchen. Nutzen Sie einen Gimbal oder einen Stabilisator, beziehungsweise ein Stativ, um die Kamera stabil zu positionieren und verwenden zu können.

 

Video SEO missverstehen

Suchmaschinenoptimierung verändert sich im Laufe der Zeit. Das trifft vor allem auf das SEO bei Videos zu. Der YouTube Algorithmus verändert sich mehrfach jährlich und es sind längst nicht nur der Titel und die Tags entscheidend für die spätere Platzierung. Beschäftigen Sie sich daher mit der Suchmaschinenoptimierung, um mit Ihren Videos eine größtmögliche Anzahl von Usern zu erreichen.

 

Kurze Tipps zum Abschluss

Die wichtigsten Fehler haben wir nun genannt und Ihnen darüber hinaus Hinweise gegeben, die Ihnen dabei helfen können, diese zu vermeiden. Zum Abschluss haben wir noch ein paar Tipps, mit denen Sie die Wertigkeit Ihrer Videos weiter steigern können.

  • Bauen Sie sinnvolle Call-to-actions ein
  • Verwenden Sie nur kurze Intros von weniger als zehn Sekunden
  • Benutzen Sie sinnvolle und kurze Titel, die Lust auf das Video machen, aber kein Clickbait (irreführend) sind.

Gute Videos zu produzieren sollte nicht dem Zufall überlassen werden, gerade wenn diese später zu Marketingzwecken eingesetzt werden sollten. Insgesamt reicht es nicht aus, nur auf die Bildqualität zu nutzen, sondern viele Faktoren spielen für die Gesamtqualität eine Rolle.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps zu typischen Fehlern bei der Videoproduktion dabei helfen konnten, die Qualität Ihrer Videos langfristig zu verbessern. Für den Fall, dass Sie noch Fragen haben oder unsere Hilfe bei der Produktion benötigen, können Sie gern unsere Kontaktmöglichkeiten nutzen. Wir helfen Ihnen gern weiter oder erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

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